Deine Morgenroutine mit Yoga

Kennst du den Begriff   „Mindful Morning ?

 

Wenn du deinen Körper und Geist einen achtsamen Start in den Tag ermöglichst, profitierst du auf allen Ebenen davon. 

Hier meine Vorschläge für eine wunderbare Morgenroutine:

1. Bist du ein Morgenmuffel?

Du schaffst es einfach morgens nicht aus dem Bett, geschweige denn auf die Matte? Hier erst mal ein paar wirkungsvolle Tipps, die dich vom Morgenmuffel zum Mindful-Morning-Fan verwandeln.

  • Gehe rechtzeitig ins Bett (am besten immer zur gleichen Zeit und vor 22 Uhr, sagt Ayurveda

  • Finde „deinen” Wecker: Vielleicht brauchst du einen Licht-Wecker, einen Radio-Wecker – oder möglicherweise einfach nur einen superlauten Wecker. Die Snooze-Taste ist tabu!!!

  • Recke und strecke dich im Bett, atme tief ein und aus, bis du bereit bist, aus dem Bett zu steigen.

  • Tritt ans Fenster, blicke hinaus und begüße den Tag mit einem Lächeln auf den Lippen und einem kraftvollen „Guten Morgen!”, während du die Arme nach oben streckst und dich genüßlich dehnst. Vielleicht überlegst du auch einmal, wofür du gerade dankbar bist.

2. Mini Meditation

  • Gehe sofort auf die Matte (vielleicht mit einer Decke o.ä. als Sitzerhöhung) oder dein Meditationskissen. Werde still. Wenn du morgens gleich achtsam wirst und übst, ganz bei dir zu bleiben, erdest du dich besonders intensiv. Das wird dir den gesamten Tag über helfen bei dir zu bleiben.

3. Pranayama üben am Morgen

4. Reinigungsrituale: Nasenspülung und Co.

  • Um deinen Körper potimal zu reinigen und Krankheiten vorzubeugen, spüle vorher deine Nase mit deiner Nasendusche mit lauwarmem, leicht salzigem Wasser. Aber auch andere Reiniungsrituale (die häufig aus der Tradition des Ayurveda stammen) können dir den Start in den Tag vereinfachen. Dazu gehören etwa das Zunge-Schaben, Ölziehen (Gandusha).

5. Schreibe morgens Tagebuch oder einen Journal

  • Um deine Gedanken zu ordnen oder dich noch focussierter auf den Tag vorzubereiten, empfehle ich dir ein paar Zeilen zu schreiben. Kurze Gedanken zum Tag, zu deinen Träumen – oder darüber, wofür du dankbar bist, können dich immens dabei unterstützen, dich auf das Positive zu konzentrieren und das Negative leichter loszulassen. Um achtsam deinen Mindful-Tag zu beginnen, dein Leben zu gestalten ist ein Tagebuch eine wunderbare Unterstützung.

6. Yoga üben am Morgen

  • Morgen-Yoga ist eine Wohltat: Übe einen kleinen Yoga-Morgenflow oder einfach eine Handvoll Asanas, die dir morgens gut tun. Dein gesamter Körper, deine Wirbelsäule und deine Muskulatur sind noch steif davon, acht Stunden lang im Bett gelegen zu haben. Bewege den gesamten Körper ordentlich durch. So wirst du nicht nur schneller wach, deine Wirbelsäule wird es dir auch danken! Übe so, dass du spürst, wie deine Körpertemperatur steigt. Spüre, wie dein Körper warm wird und du in steife Gelenke langsam Bewegung bringen kannst. Du findest *Yoga am Morgen Sequenzen* im weiteren Programm.

 

7. Warmes Ingwer Wasser trinken

  • Wenn du gerne Kaffee trinkst, trinke das warme Ingwer Wasser, bevor du deinen Kaffee trinkst. Ich empfehle dir Chi Cafe am Morgen. Lass es einen Genuss bleiben, und versuche aus eigenen Stücken wach zu werden.

8. Der wichtigste Teil der Morgenroutine: Lächeln!

  • Lächle die Menschen auf der Straße an, die Hunde, die Bäume, egal, was. Wir sind alle allein auf dieser Welt. Wenn wir aufhören, einander anzulächeln, ist es vorbei.

Mein persönlicher Tipp:

 

Die Bauchatmung ist ein unwahrscheinlich wertvolle Quelle im Alltag.

Die Atmung ist das Bindeglied zwischen Körper und Geist.

Wie schaut deine Atmung aus? Flach - nur im Oberkörper ?

Anleitung:

Setze dich aufrecht hin und lege deine Hände auf den Bauch.

So kannst du besser den Weg der Ein- und Austamung nachvollziehen.

Lenke deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem, spüre wie er kommt

und wieder geht.

Beim nächsten Einatmen achte darauf, dass sich die Bauchdecke weit

nach vorne wölbt, und beim Ausatmen ziehst du die Bauchdecke zurück,

in Richtung deiner Wirbelsäule, und leerst deine Lungen komplett.

Wiederhole dies einige Male.

Wenn du jetzt dich beim atmen entspannen kannst, ist das wunderbar!

Zusätzlich kannst du nun nach der Ein- und Ausatmung eine kleine Pause

entstehen lassen und auf den *Einatmen-Impuls* warten...

Dies wird dich noch mehr entspannen und in den gegenwärtigen Moment ankommen lassen.

Nutze die Bauchatmung ganz bewusst und immer. Sie ist die Grundlage für deinen Energiefluss und Ausgeglichenheit im Alltag.